Gartentipp Januar

Gärtnern für Vögel

 

Wer erfreut sich nicht an ihrem Zwitschern, ihrer Schönheit und ihrer Lebendigkeit?

Wer beobachtet sie nicht gerne an der Futterstelle?

Darüber hinaus sind Vögel wertvolle Helfer eines jeden Gärtners, da sie Schnecken, Blattläuse und Insekten vertilgen. Und: Sie nehmen alle Hilfen, die wir ihnen anbieten, gerne an. Schon einfache Maßnahmen sorgen dafür, dass mehr Vögel in unseren Garten kommen und sich neue Arten ansiedeln - und manche sogar brüten.

 

Wer einen Nistkasten aufhängen möchte, sollte damit nicht bis zum Frühjahr warten. Viele Vögel, die den Winter bei uns verbringen, suchen in kalten Nächten mangels natürlicher

Höhlen Schutz in künstlichen Nisthilfen. Außerdem machen sich die Tiere gern früh mit zukünftigen Brutplätzen vertraut.

 

Wenn Sie welche haben, reparieren und reinigen Sie die alten Nistkästen indem Sie das Nest und den groben Schmutz abbürsten oder hängen Sie spätestens im Januar neue Nistkästen auf. Ein stabiler, mit einem Stück Gartenschlauch ummantelter Metalldraht ist der optimale Aufhänger: Er schneidet nicht in die Baumrinde ein und Sie können auf einen Nagel verzichten. Das Einflugloch sollte Richtung Osten weisen, denn so ist es am besten vor eindringendem Regen geschützt.

 

Futterstellen für Vögel, egal ob hängend oder auf einem glatten Pfosten montiert, sollte sich mindestens 1,50 Meter über dem Boden befinden, damit sie nicht von Katzen angesprungen wird. Den gleichen Mindestabstand hält man zu dichtem Gebüsch ein, weil Stubentiger dieses gerne als Deckung beim Anpirschen nutzen. Ein wichtiger Punkt ist die Hygiene: Ein zu den Seiten überstehendes Dach schützt das Futter vor Feuchtigkeit. Füttern sie nur so viel, wie die Vögel in ein bis zwei Tagen fressen können. Verdreckte Häuschen werden regelmäßig mit einer Bürste sowie alle paar Wochen mit heißem Wasser gereinigt. Alternativ lassen sich Futtersilos aufhängen, in denen die Kerne und Samen sauber und trocken bleiben.

 

 

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