Gartentipp März

Die Rasenpflege im Frühjahr

 

Im Frühjahr ist es Zeit für ein wenig Rasenpflege,

denn nach dem frostigen Wintertagen sieht der Rasen im Frühjahr oft verheerend aus:

- Maulwurfshaufen,  Pfützen,  Laubreste,  trockene Zweige, 

- Moos und dazwischen vergilbte Grashalme und -blätter.

Das wichtigste bei der  Rasenpflege ist das gründliche Abharken der Rasenfläche. Verwenden Sie dafür einn Rasenrechen mit kräftigen Zinken. Sie entfernen nicht nur Laub und Zweige, sondern kratzen auch einen Teil des Moospolster und den abgestorbenen Grashalme aus der Rasenfläche heraus.

 

Maulwürfe sind auch im Winter erstaunlich aktiv.

Ebnen Sie zunächst die Maulwurfshaufen ein – das geht am besten mit einer Eisenharke oder einer Schaufel. Ziehen Sie die Erde einfach auseinander und verteilen Sie diese als dünne Schicht auf den umliegenden Rasen. Die Gräser wachsen innerhalb weniger Wochen wieder durch die Erde hindurch.

 

Wenn auf der Rasenfläche an einigen Stellen das Wasser steht, sollten Sie hier den Boden mit einer Grabegabel lockern, um oberflächennahe, verdichtete Stellen zu lockern. Stechen Sie die Gabel dazu an den feuchten Stellen mehrmals tief in die Erde und bewegen Sie den Stiel ein paar Mal hin und her. Sobald die Rasenfläche gut abgetrocknet ist und die Temperaturen es zulassen, mähen Sie zum ersten Mal (mit geschärften Messern), um das Wachstum wieder anzuregen.

 

Nach dem Mähen wird der Rasen zum ersten Mal gedüngt – der mit Abstand wichtigste Programmpunkt der Rasenpflege. Ideal sind organische oder mineralische Langzeitdünger, die ihre Nährstoffe kontinuierlich über einen Zeitraum abgeben, aber auch einen Nährstoffanteil enthalten, der sofort wirksam ist.

Übrigens: Wenn Ihr Rasen stark vermoost oder verfilzt ist, sollten Sie ihn im Spät-Frühling (Mai) das erste Mal vertikutieren und die Kahlstellen anschließend nachsäen. Warten Sie damit, bis die Rasenfläche gründlich abgetrocknet ist.

 

 

 

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